Im richtigen Outfit zum Junggesellenabschied

Der Junggesellenabschied ist ein unvergessener Tag im Leben eines Brautpaars … Und für dieses außergewöhnliche Ereignis gibt es den schönen Brauch, ein spezifisches Kleidungsstück zu tragen, das die feiernde Gruppe zusammenhält.

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Es kann sehr nützlich sein beim Zug durch die Gemeinde eine Baseball-Kappe oder Fleece-Mütze gleicher Farbe, beispielsweise mit einer charakteristischen Stickerei versehen, zu tragen. Sie sind ein Signal, und man geht selbst im Gedränge nicht verloren. Auch seidenartige Schals, die sich sehr wandelbar tagen lassen und jungen Frauen damit das besondere Etwas an diesem Tag verleihen, sind ebenfalls gut für die Stickerei-Technik geeignet. Stickereien sind hochwertig! Sie geben Gelegenheit, eigene Ideen auf individuelle Weise umzusetzen. Die Motive werden von den Erstellern der Stickprogramme, sogenannten Punchern, erarbeitet (z.B. bei Santafetex). Sie reichen vom einfachen Stern-Symbol bis hin zu komplexen Texten. So erhält etwa ein schlichtes Hemd mit großflächiger, dekorativer Stickerei versehen die persönliche Note für diesen herausragenden Tag.

Eine weitere und sehr einfache Methode einheitliche Kleidung für einen Junggesellenabschied zu erstellen, ob für den Bowling-Ausflug oder die Gokartbahn, sind T-Shirts. Sie sind recht preiswert, in vielen Farben erhältlich, und es stehen je nach Motiv und Wunsch eine Reihe von Druck-Techniken für die Veredelung zur Verfügung. Für kleinere Auflagen eignen sich besonders der Sieb-, Raster-, Flock- oder Flexdruck.

Sieb- und Rasterdruck bauen auf der Zerlegung von Farben des Druck-Motivs durch Filmauszüge auf, die im Anschluss mit Hilfe von Sieben übereinander gedruckt werden. Sie sind speziell für die Darstellung detailreicher Bilder geeignet; wobei der Rasterdruck auch in der Lage ist, Farbverläufe wiederzugeben. Mit beiden Methoden erhält man ein fotogetreues Ergebnis, wenn beispielsweise das Porträt des Bräutigams als Druck-Motiv verwendet wird. Wohingegen der Flockdruck die typisch samtene Oberflächenstruktur schafft. Bei diesem Druck-Verfahren wird das separierte bzw. geplotterte Motiv über eine Folie auf die Textilien gepresst. Diese Druck-Methode bietet sich daher eher für grafische Bilder an, wie etwa einem Cocktail-Glas. Verbindet man diese Technik mit dem Siebdruck, lassen sich sehr interessante, farbige Ergebnisse erzielen. Beim Flexdruck wird eine gummiartige Folie aufgezogen. Diese Druck-Technik findet meist Verwendung für sehr simple Symbole oder unkomplizierte Schriftzüge, welche mit diesem Verfahren aufgewertet werden.

Jedes Druck-Verfahren hat seine besonderen Vorzüge und optischen Effekte. Doch unabhängig davon, welche Druck-Methode für die Individualisierung von Kleidungsstücken gewählt wird, ob Kappe, Schal, T-Shirt oder Hemd, am Ende des Junggesellenabschieds nimmt jeder eine einzigartige Erinnerung an einen gelungenen Tag mit nach Hause.